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blog / Zettelino: Die Einkaufsliste, die keine Cloud braucht

Dieses ganze Einkaufen, kennt ihr das? Jemand kritzelt was auf einen Zettel, der Zettel ist dann weg, und im Supermarkt fehlt dann die Hälfte. Keiner weiß mehr so richtig, wer eigentlich was aufschreiben sollte. Klar, man könnte jetzt einfach so eine App aus dem App Store runterladen, aber das wollte ich irgendwie nicht. Kein Bock auf noch ein Konto bei irgendeinem großen Konzern, keine Datenwolke, die meine Einkaufsgewohnheiten auswertet. Es ist doch nur eine Einkaufsliste, mehr nicht.

Die Idee dahinter ist Zettelino.

Eine gemeinsame Einkaufsliste für die Familie, die bei uns im eigenen Netzwerk läuft. Kein Zwang zur Cloud, keine Accounts bei fremden Anbietern, einfach ein Gerät im lokalen Netzwerk, das die Liste teilt. Egal ob auf dem Handy oder am Computer.

Gerade sind wir mitten im Testen, quasi im Hausgebrauch. Vorne rum benutzt es React mit Vite, hinten im Backend, steckt Firebase. Die grundlegenden Funktionen sind schon da. Als Nächstes kommt der Echtzeit-Abgleich für mehrere Familienmitglieder und die Vorbereitung für den Betrieb im Haushalt.

Zwei Ideen, auf die ich richtig Lust habe:

Erstens, der Kassenbon-Scanner. Nach dem Einkauf den Bon abfotografieren, die Preise werden dann erfasst und die Ausgaben landen in einer kleinen Statistik. So sieht man am Ende des Monats, wohin das Geld eigentlich so fließt.

Zweitens, der Angebots-Check. Die Liste lernt, welche Dinge wir regelmäßig kaufen und sucht dann selbst nach Angeboten in den Werbeblättchen. Wenn das Mehl im Supermarkt um die Ecke gerade im Angebot ist, taucht es dann am Wochenende auf der Liste auf.

Warum ich das mache?

Weil es klein genug ist, um es wirklich fertig zu kriegen, und gleichzeitig nützlich genug, um es jeden Tag nutzen zu können. Und weil die beste Software oft die ist, die man gar nicht sieht. Die Familie benutzt die Liste, und wir müssen uns keine Gedanken über Datenschutz machen. Die Daten bleiben einfach bei uns im Netz.

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